Donnerstag, 20. Mai 2010

MTF 2010 mit der Bochumer Jugend nach Rheine - Bericht mit Bildern

Die MTF 2010
der Jugend der Neuapostolischen Kirche des Bezirks Bochum
Rheine: „ Mehr Gott – weniger Schrott“
Nach einem Jahr „Aussetzen“, bedingt durch den großen Europajugendtag 2009 in Düsseldorf, fand sie dieses Jahr endlich wieder statt: Die MTF (Mehrtagesfahrt) der Bochumer Jugend!                                   Wie üblich fand die MTF am Himmelfahrts-Wochenende statt, dieses Jahr also vom 13. bis zum 16. Mai, also quasi direkt im Anschluss an den Übertragungsgottesdienst des Stammapostels.
Dieses Jahr waren wir mit 67 TeilnehmerInnen aus dem Kreis der Jugend sowie der KonfirmandInnen 2011 in der Jugendherberge in Rheine, begleitet von 4 BetreuerInnen (Carmen & Sven, Dirk & Anette) sowie den beiden „Dirks“, unseren Bezirksjugendbeauftragten.

Jeder von uns, der die MTF miterlebt hat, wird sicherlich andere „Schwerpunkte“ haben, an die er/sie sich besonders gern erinnert bzw. die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben!
Auch hierbei wird wieder einmal deutlich, dass sich der liebe Gott trotz gleicher „Bedingungen“ (jeder hat die gleiche Fahrt mitgemacht und an den gleichen Aktionen teilgenommen) einem Jeden ganz persönlich und individuell offenbart/offenbaren kann!
Während der MTF von den Eindrücken und Erlebnissen quasi „gefangen genommen“, hat mir erst der Gottesdienst bewusst gemacht, WAS ich alles erlebt habe und WIE ich diesen Erlebnissen eine Struktur geben kann.
So haben sich im Laufe des Gottesdienstes am Sonntag im „Speisesaal“ 6 Punkte besonders markant herauskristallisiert, an denen entlang ich hier eine „kleine“ (ist doch recht lang geraten) Zusammenfassung versuchen will:
1)      Das „Völkerballturnier“
2)      Die „Glaubensmomente“
3)      Der „Speisesaal“
4)      Der „freie Platz“
5)      Der „Gottesdienst im Motto“ und das „Motto im Gottesdienst“
6)      Das „You-geln“
Zu 1) Das „Völkerballturnier“
Jeder von uns hatte auf der MTF vielerlei spaßige und freudige Momente. Ich denke hier an die vielen Unterhaltungen, „Kebbeleien“, das Fußballspielen, die Spiele am Abend oder die Treffen auf den Zimmern, an das Herumalbern und die vielen spaßigen Programmpunkte, die uns vorbereitet wurden oder sich spontan ergeben haben. Von diesen vielen Momenten (an die Ihr Euch gerade ganz nach Euren persönlichen Schwerpunkten erinnert;-)) möchte ich einmal besonders das Völkerballturnier hervorheben.

Ich habe nun schon einige „MTF’s“ miterleben dürfen. Diesmal schon früh auffallend war der viel jüngere Altersdurchschnitt im Vergleich zu den letzten Jahren bzw. der speziell Bochumer Jugend im Gesamten. Man kann dies schon fast als einen „Generationswechsel“ in der Jugend bezeichnen und auch im Jugendbetreuerkreis ist genau dieser Punkt schon des Öfteren ganz besonders betrachtet worden:
In einer „älteren Jugend“ haben/hatten wir ganz andere Ausrichtungen oder Motivationen für bestimmte Aktionen, so dass dieser „Generationenwechsel“ einen neuen Anspruch an Kreativität und Besinnung auf die Programmpunkte, wie auch an die „Motivierung“ zu bestimmten Aktionen stellt.
Des Weiteren freut man sich in allen Bereichen der Jugend (und auch der Gemeinde und des Bezirks!) auf und über den neuen „Schwung“ an Jugendlichen bzw. den die neuen Jugendlichen mitbringen!
So haben wir in einem - durch Bezirksstruktur und „wegheiratenden“ oder beruflich wegziehenden Jugendlichen – kleiner gewordenen Jugendkreis endlich eine Trendwende! Mehr Jugendliche bedeutet einfach mehr Freude durch mehr Möglichkeiten. Natürlich auch mehr Unterschiede durch unterschiedliche Altersgruppen und unterschiedliche Charaktere!
Diese „Unterschiede“ können eine Bereicherung sein oder aber auch zu „Schrott“ (Schwierigkeiten, einer Kluft oder gar Konflikten) führen! Schon an dieser Stelle (jaja ich komm gleich aufs Völkerballturnier) möchte ich den „genialen Selbstreflexionsbogen“ anführen: Wir „Älteren“ müssen uns (und die MTF hat uns gezeigt das es geht!!!) motivieren lassen, uns auf die neuen Umstände einzustellen, uns nicht von einer hier und da merklichen Veränderungen in der Ausrichtung und Motivation der Jugendaktionen frustrieren zu lassen, sondern darin zum Einen und Ersten den lieben Gott zu erkennen, der nun einmal jetzt einer neuen Generation auch genau das zukommen lassen will, was diese neue Generation braucht! Zum anderen mögen wir die Motivation darauf ausrichten, sich hier diesen Veränderungen zu stellen und die uns gestellte Aufgabe zu erkennen, unsere Erfahrungen, Freude und Erkenntnisse in diesen Kreis weiterhin freudig einzubringen – wenn auch vielleicht in einer neuen Art!
Nun zum Völkerballturnier – ich konnte weder fangen, noch werfen, ausweichen oder gar treffen! Trotzdem gehört das Völkerball- (oder darf ich hier sagen „Volk-Gottes-)Turnier zu den Momenten der Freude, die mich an der MTF am tiefsten beeindruckt haben!

Hier war die Integration ALLER Jugendlichen, die WOHLFÜHLATMOSPHÄRE, das GEMEINSCHAFTLICHE Miteinander förmlich greifbar! Frag Dich einmal selber, ob Dir nicht gerade bei diesem Turnier die meisten Namen vorher vielleicht unbekannter Jugendlicher geläufig geworden sind, Du sie das erste Mal bewusst wahrgenommen hast und sich sogar die eine oder andere Überraschung gezeigt hat!
JEDER hat vollen Einsatz für sein Team gezeigt! Ich liebe Wortspiele: TEAM = Totales Engagement ALLER Mitarbeiter! War das hier nicht – wenn auch in einer ganz spaßigen Art und Weise  – ein greifbares Beispiel für den Umgang in ganz speziell unserem Jugendkreis??? Ich denke hier an unsere beiden „Könige“ – man was können die flitzen und fangen; ich denke an Toni, der über das Feld gejagt ist und so manchen Ball gefangen hat, an Kalli, der sein Team mit sportlichen Glanzleistungen verteidigt hat, an die „Kleinen“ wie Laura, Leonie, Anna, Nadja, Isabell, Tilli und Co., die dem Gegner nicht nur „wenig Angriffsfläche“ geboten, sondern sich auch oft viel fang- und treffsicherer als die „Größeren“ gezeigt haben! Ganz zu schweigen von dem „tollen Gefühl“ nach dieser sportlichen Leistung, das miteinander Lachen, Anfeuern und Kämpfen! Ich musste das irgendwie – gerade im Gottesdienst, als der Bezirksälteste von einer „starken Mannschaft“ sprach – sofort auf unseren Glauben beziehen: ja, mit SO EINER tollen Mannschaft, so einem super TEAM, in dem jeder so einen bemerkenswerten Einsatz, ein so aufopferndes Engagement (ich denke dabei auch an die Planungen des O-Teams), so eine Fang- und Treffsicherheit zeigt, in dem die Schwächen des Einen so leicht durch die Stärken des Anderen ausgeglichen werden, ja für einen Jeden das Passende dabei ist, da ist doch die Zukunft unseres Glaubens – speziell im Bezirk Bochum – und auch die Neuapostolische Kirche mit all ihren Seelen gut abgesichert, unsere „Glaubensmannschaft“ mit so vielen total engagierten Mitarbeitern super aufgestellt! Da ich – bedingt durch die junge Jugend in meiner Gemeinde – immer gern zu den Jüngeren (auf-)schaue, ist mir gerade in diesem Bereich so viel bemerkenswertes Potenzial (wenig Angriffsfläche für den Teufel;-), viel Erkenntnis und Glaubenssicherheit) aufgefallen, die bei den Älteren sicherlich nicht „selbstverständlich“, aber doch wohl wahrlich durch die vielen Erfahrungen, Glaubenserlebnisse etc. eher greifbar (erwartbar?) ist!
Tim S. schrieb am 17.05. um 20:41Uhr ins O-Team: „Freut mich das Völkerball so gut angekommen ist ... war ja eine spontane Aktion :)[…]“ – Ich möchte dazu kopieren, was mir Peter Hansch zu einer persönlichen Bitte vor einigen Tagen per PM schrieb: „Philosoph Kierkegaard
"Das Leben muss vorwärts gelebt werden, kann aber nur rückwärts verstanden werden."
Ich denke John Lennon hat das abgewandelt in: "Leben ist das was passiert, während Du fleißig andere Pläne schmiedest."
Ferner...
Psalm 31, 25: Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des HERRN harret! &
Hebr. 10,35 Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“
Das sei besonders denen gewidmet, die sich unermüdlich bemühen, Aktionen zu planen, sich um die Teilnahme und Annahme sorgen – vielleicht gerade in Momenten, wenn man auch mal frustriert ist und ein paar Tränen vergießt!

Zu 2) Die „Glaubensmomente“
Ja, das war ja eine Fahrt von der KIRCHE, eine GLAUBENSfahrt…!
Glaubenstreff, „Gott-Schrott-Stunde“, Abendandacht, Offenes (spontanes) Singen, der Gottesdienst, von den vielen individuellen Gesprächen in jedweder Form und zu jeder Zeit (der jetzige Bezirksälteste Frank Zisowski prägte einmal den Begriff „Garderoben-Seelsorge“) haben so deutlich offenbart, dass der Glaube, die „Seelenpflege“ trotz (nein AUCH!) bei jeder Spaßaktion stets im Mittelpunkt standen und so gar nicht trocken, langweilig oder gar anstrengend waren, wenn man sich dafür erst einmal entschieden und geöffnet hatte!
Ich denke, das O-Team nimmt es mir nicht übel, wenn ich hier „verrate“, dass sich der eine oder andere dachte, ja befürchtete, dass die geplanten „Glaubensaktionen“ nicht so gut ankommen könnten…weil vielleicht das Interesse fehlt oder andere Prioritäten gesetzt werden (ich will das ja auch nicht „verraten“, aber mal „nutzen“, um zu zeigen, wie viele Gedanken man sich um UNS und unsere Seelenpflege allein schon in DIESEM Kreis macht [von den BetreuerINNEN, Amtsträgern, Eltern etc. etc. fang ich erst gar nicht an:-P]!!!)
Ich glaube fest, Hendrik nimmt es mir nicht übel, wenn ich hier zitiere, was er am Sonntagabend im Bermuda-Dreieck in die Gruppe warf: „Ich hätte auch nicht gedacht, dass die Glaubensaktionen so gut ankommen und dabei so krasse, tiefe Glaubenserlebnisse passieren!“
Ja, DANKE dafür! Ich will hier nicht von jeder Aktion berichten, fragen, wer war dabei oder wer nicht, weil ich fest glaube (ja sogar WEIß!), dass viele von Euch diesbezüglich ganz persönliche, tiefe Erlebnisse hatten! Ich lasse hier eine Linie frei, dann kann hier jeder kurz in sich gehen und diese noch einmal „nachempfinden“, vielleicht sogar notieren: _________________________________
_______________________________________________________________________________!
Für die, die jetzt sagen, bei mir stellt sich kein „Empfinden mit Gänsehauteffekt“ ein (und auch für alle, die nicht direkt zu Punkt 3) springen wollen:-P) füge ich hier zwei Erlebnisse ein, die bei mir ein„Gänsehautfeeling“ hervorgerufen haben und nicht zu persönlich sind, so dass ich sie hier der „Öffentlichkeit“ preisgeben kann;-). Beide beziehen sich auf die „Gott-Schrott-Stunde“:
Erstens: 
Jeder hat den genialen „Selbstreflexionsbogen“ erhalten! Hendrik versprach auch, diesen im O-Team zum Download zur Verfügung zu stellen (ach: kann man den nicht IMMER da lassen? So als ständige Möglichkeit zur Standortbestimmung?? In der Jugendherberge gab es doch auch überall (ja in jedem Zimmer) diese „Übersichtspläne für Notfälle“, in denen so schön der Standort markiert war und Orientierung gegeben hat!) In der „Gott-Schrott-Stunde“ haben wir nun (ohne die Fragen zu persönlich zu beantworten!) diesen Bogen als Leitfaden genommen und über allerlei Fragen, Erlebnissen und Erkenntnissen des Glaubens gesprochen. Wie immer in solchen Stunden, Jugendstunden etc. profitiert natürlich das Gespräch von den Erfahrungen und Erkenntnissen der „Älteren“, die sich oftmals auch mehr „trauen“, davon zu berichten. Als ich „jung, neu, alleine und gaaanz schüchtern (ja, wirklich!) in der Jugend war, hab ich da gerne zugehört und mir vieles für mich gemerkt und versucht nachzuempfinden! Aber in dieser „Gott-Schrott-Stunde“ meldet sich mitten in der „schönsten Diskussion“ auf einmal der Daniel aus der Gemeinde W. zu Wort…frisch in der Jugend, immer aktiv beim Fußball und bei Neckereien dabei und berichtet von seinem Bekennen seines Glaubens am Mittwochabend vor den Freunden und von seiner Vorstellung vom Opfer(n)! Ich hatte „Gänsehautfeeling“, weil ich zum Einen von dem „Mut sich Mitzuteilen“, zum Anderen von den sichtlich beeindruckten Mienen aller Teilnehmenden über die Erkenntnis eines so jungen Jugendlichen schlichtweg umgehauen war! Und das, liebe Jugendlichen, BetreuerINNEN und anderen Leser, ist kein Einzelfall! Nadja aus der Gemeinde M. berichtet ebenso frei darüber, wie sie ihren Glauben bekennt und dass dies sogar dazu führte, dass eine Brieffreundin, die bislang „nichts mit Kirche am Hut hatte“, nun auch zur Kirche geht und Gotterleben sucht! Diese beiden Mit-Jugendlichen und ihre Erkenntnis sind mir bleibend (und mahnend) im Gedächtnis geblieben, besonders nachdem der Bezirksevangelist Heckmann in seinem Mitdienen am Sonntag aufrief „Seid stolz, neuapostolisch zu sein! Seid dankbar, in einer so tollen Mannschaft sein zu dürfen!“.
Zweitens:
In der „Gott-Schrott-Stunde“ haben wir uns damit auseinandergesetzt, dass uns der „Schrott“ davon abhalten kann, Gott nahe zu sein, in unser Leben einzubeziehen, ja uns daran hindert ein „Gott-wohlgefälliges Leben“ zu führen, um am „Ende“ (oder besser „Anfang“;-)?) am Tag des Herrn dabei zu sein! Wir haben uns dabei auch besonders auf den Himmelfahrts-Gottesdienst unseres Stammapostels am Donnerstagmorgen bezogen
(hier ein paar Schlagworte:
„Lieber Bruder, liebe Schwester, Du KENNST doch den Weg! Warum gehst Du ihn dann nicht? [BezAP Schneider, France],

„Niemand würde sich in einen Wald stellen und auf den Bahnhof warten; das wäre doch skurril! Lasst uns zum Bahnhof gehen!“ [Ap. Zeidlewicz]
 „Wenn der Teufel uns dann anklagt, dann kann der Herr Jesus uns ganz einfach verteidigen mit „Aber er hat stets an mich geglaubt!“ [BezAP Schneider])

Ich möchte hier als eine Art „Rezept“ zusammenfassen, wie wir – ganz einfach – Gott-wohlgefällig sein können:
Gottwohlgefälligkeit = GLAUBE + „Selbstreflexionsbogen“
GLAUBE = Gottes Lehre annehmen und bedingungslos erfüllen!
Da steckt ja nun alles drin! Gottes Lehre müssen wir KENNEN! Durch die Gottesdienst, die Jugendstunden, das Singen im Chor oder spielen im Orchester, Gespräche im Glauben, das Lesen in der Bibel oder auch im Forum der o-team-Homepage; es gibt viele – hier jetzt auch nicht genannte – Möglichkeiten, um sich mit der Lehre Gottes vertraut zu machen. Für jeden „Lerntyp“ hat Gott eine Möglichkeit, sich zu offenbaren. Wer Schwierigkeiten hat, in der Bibel zu lesen, singt oder spielt oder ist in der Unterrichtung der Kinder aktiv usw. usw.! Nur sind wir uns einig, dass man Gottes Lehre – und wenn man noch soviel betet und an ihn glaubt – nicht bei einem Waldspaziergang oder im Stadion kennenlernen kann – so toll, diese beiden Dinge für sich auch sein mögen!
Beim „bedingungslosen Erfüllen“ wird es schon schwieriger…! Das haben wir auch schon in der „Gott-Schrott-Stunde“ festgestellt. Wir versuchen oft gerne, mit dem lieben Gott zu „feilschen“! „Achja, lieber Gott, heute hab ich keine Lust, bin gerade nicht in der Stimmung zur Jugendstunde, Gottesdienst, Chorprobe!“ (dazu Tobias aus L.: „Sind wir das nicht eigentlich VORHER nie? Erst hinterher merken wir doch, was wir mitgenommen/geschenkt bekommen haben!“) Dazu Jogy‘s Signatur aus dem O-Team: "Wer will, sucht Wege - wer nicht will, sucht Gründe." Also: fangen wir an zu erfüllen („Wir kennen doch eigentlich den Weg!“) und nicht, Bedingungen zu stellen („ich fahr aber nur mit, wenn der/die auch mitfährt!“, „Lieber Gott, jetzt hab ich das geopfert, gib mir das und das jetzt wieder!“)!
Der „Selbstreflexionsbogen“ beinhaltet perfekt alle Fragen, mit denen wir unseren „Standort im Glauben“ bestimmen können. Dirk S. meinte dazu, er habe diese Fragen gar nicht ausgefüllt, weil er die, je nach Stimmung, Tagesform und Erlebnissen immer wieder neu bewerten würde. Gerade deshalb haben wir uns darauf geeinigt, dieses „Fragebogen-Instrument“ super auch über eine längere Zeit, ja in unserer Weiterentwicklung, nutzen zu können, um immer wieder unseren Standort, unsere Nähe zu Gott und seiner Lehre sowie dem „bedingungslosen Erfüllen“ überprüfen zu können.
Also noch einmal zusammengefasst:
Gottwohlgefälligkeit = GLAUBE + „Selbstreflexionsbogen“, wobei:
GLAUBE = Gottes Lehre annehmen (im GD, in Jugendstunde, Gesprächen, Angeboten zum Glauben) und bedingungslos (ohne „verstand-orientiertes Feilschen“) erfüllen (im Verhalten, Handeln, Benehmen usw. usw.) und den
„Selbstreflexionsbogen“ zur ständigen Standortbestimmung und Überprüfung unserer Ausrichtung zur GNADE (Gottes Nähe auf dieser Erde) durch Sein Dienen in den vielfältigen Angeboten nutzen!

Zu 3) Der „Speisesaal“:
Eigentlich eine kleine, unbedeutende Episode, die mir da zu Beginn des Gottesdienstes sehr groß wurde: Es war recht „laut“ im Gottesdienstraum, viele Gespräche, Eindrücke usw. wurden ausgetauscht; erst nach dem gemeinsamen Singen wurde es dann recht still. Nach einem kurzen Gebet – wie es vorm Gottesdienst so üblich ist - fiel mir nun Folgendes auf: Ich sitze in der letzten Reihe und schaue so durch die Reihen, wer wo sitzt, wer mit wem quatscht, sehe, dass „neue Freunde“ zusammen sitzen. Dann schaue ich nach vorne sehe den Altar und…hey, der steht ja nach „vorne“! Ja, bei eigentlich allen Aktionen, wie dem „DayIn“ und DayOff“, dem „Rheiner-Horror“, dem „Erinnerungsfilmchen-Schauen“ und beim Essen, war „vorne“ stets bei den Türen zur Küche, wo man auch mit dem Beamer an die Wand projizieren konnte, wo das Buffet stand.
Im Gottesdienst (und, wie mir später auffiel, auch bei allen anderen „Glaubens-Aktionen“, wie der Andacht usw.) war eine andere Ausrichtung, war „vorne“ da, wo der Altar stand, also mit Blick auf die Fenster!
Nun mag das ja sicherlich eine organisatorische Frage gewesen sein, dennoch wurde mir so ganz groß, dass der Gottesdienst (und die „Glaubensaktionen“) nun einmal ganz besonders ausgerichtet sind. Der „Speisesaal“ diente hier nicht mehr nur der körperlichen, sondern nun ganz speziell der seelischen Speisung und Pflege!
Die Fahrt an sich bzw. jede Aktion hatte den „Speisesaal“ als zentralen Ausgangspunkt. Hier wurden die Aktionen vorgestellt, hier wurde Gemeinschaft gemacht, hier wurde sich gemeinsam gestärkt, gelacht und gegrübelt. Es ist wie mit Deiner Seele, die auch das Zentrum Deiner selbst ausmachen sollte (und eben nicht ein verstecktes Zimmer, mit einem kleinen Grüppchen). Freude und Spaß gehören in Deine Seele, beeinflussen sie und das ist auch gut so! Aber achte immer darauf, dass Deine Seele auch diese spezielle Ausrichtung bekommt. Die Ausrichtung nach Gott! Und wie wir am „Speisesaal“ bemerken können, spielt es gar keine Rolle, dass dann alles in einem Raum stattfindet, ob es nun der „Rheiner-Horror“ war oder die Abendandacht bzw. der Gottesdienst – alles darfst Du in deiner Seele tragen, nur richtig ausrichten;-)!

Zu 4) Der „freie Platz“
Dieser Gedanke schließt eigentlich direkt an Punkt 3) an und wurde so besonders bewusst, als der Bezirksevangelist Heckmann aufrief, dankbar zu sein, in einer so tollen, starken Mannschaft sein zu dürfen (siehe Punkt 1)).
In der vorletzten Reihe, direkt vor mir, war ein Platz zwischen Lisa und Toni frei. Nun, das war für mich ganz gut, bei meiner Größe hätte ich sonst nicht viel gesehen;-). Es war der einzige freie Platz! Nichts besonderes, können sich die „Stuhlhinsteller“ doch einfach verzählt haben!
Mir wurde hier so nach dem Erleben der MTF bewusst, für WEN dieser Platz so alles frei sein könnte:
-          Ich habe eine sehr gute (obwohl ich daran im Moment oft zweifelL) Freundin, die ihr Leben zurzeit meiner „älteren und erfahreneren“ Meinung nach (sie ist um einiges jünger) echt „verschrottet“. Sie zerstört sich selbst und wertvolle Beziehungen, die sie sich aufgebaut hat, durch ihr Verhalten. Keine Verbindlichkeiten, wenig Respekt, viel Angst usw. usw., dabei aber oft auch Trotz, Überheblichkeit und grenzenlose Naivität. Ich habe mir in diesem Moment so sehr gewünscht, dass SIE auf diesem Platz sitzen würde! Dass SIE diese wunderbare, kraftgebende MTF miterlebt hätte. Dass IHRE Seele in dem „Speisesaal“ Nahrung bekommen hätte! Dass der liebe Gott IHR eine stabile, sichere Ausrichtung gegeben hätte! Dafür musste ich in diesem Moment beten! Tut Ihr das doch bitte auch; vielleicht nicht nur für SIE, Euch selber sind sicherlich auch solche Menschen, egal ob unseres Glaubens oder nicht, vielleicht aber sogar aus EUREM JUGENDKREIS(!!!) bekannt, die eine „solch starke Mannschaft“ echt gebrauchen könnten!
-          Textfeld: Mir fiel auf, wie viele Leute bei dieser MTF nicht dabei waren! Die Gründe sind vielfältig: manche sind „zu alt“, manche inzwischen verheiratet oder in anderen Aufgaben, manche beruflich oder ausbildungstechnisch verhindert, manche (Lea aus der Gemeinde M. z.B.) in Frankreich zum Austausch, manche haben es auch einfach verplant oder hatten auch keinen Bock! Aus meinem Jugendkreis hätten mindestens 12 Jugendliche mehr dabei sein können! Ich weiß um die Gründe (Abschlussprüfungen, Schulfahrt etc.) und, dass es manchmal auch nicht anders möglich ist! Aber – mit Blick auf diesen freien Stuhl – wünsche und bete ich doch ganz besonders, dass – spätestens zur nächsten MTF, vielleicht auch schon zum Jugendtag am 20. Juni 2010 – einfach auch wieder die dabei sein können und dabei sein WOLLEN, die „sowieso“ zu unserem schönen Kreis gehören!
Ein letztes noch zu dem „freien Platz“: Es war kein Platz am Rand, sondern mehr oder weniger in der Mitte! Wir können noch so vielen einen „Platz in der Mitte“, einen Platz in der Mitte einer wirklichen starken Mannschaft, eines „göttlichen Siegerteams“ ANBIETEN! Jeder – egal woher, wie drauf, wie reif, wie alt usw., kann und darf sich in unserer Mitte wohl, geborgen und angenommen fühlen! Und ein jeder von UNS, ja DU(!) auch, kann dazu beitragen!
Jeder weiß was ich meine mit: „Mein rechter, rechter Platz ist frei…!“ Man könnte wohl „neuapostolisch“ ergänzen: „…ich bete mir X herbei!“ Ob das nun SIE, ein ferner Jugendlicher/eine ferne Jugendliche, ein/e außenstehende/r Freund/in ist, oder gar die letzte Seele zur Vollendung!
Ich denke da immer an Nadjas Beitrag in der „Gott-Schrott-Stunde“ und ihre Freundin, die jetzt auch eine Ausrichtung zu Gott gefunden hat!

Zu 5) Der „Gottesdienst im Motto“ und das „Motto im Gottesdienst“
Ich weiß nicht, ob es „Zufall/Schicksal“ oder bewusst so geplant war, aber das Motto unserer MTF und das Textwort im Gottesdienst passten zusammen wie Dirk S. und Dirk V. als BJB’s:
Unser MTF-Motto:         „Mehr Gott – weniger Schrott“
Das Textwort im GD:      „So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise.“ (Epheser 5,15)
Hier war doch die Ausrichtung eine ganz ähnliche: sie zeigt auf, dass DU als Jugendlicher – und Jugendliche machen ja ganz gern ihr eigenes Ding – ganz selbstverantwortlich und eigenständig, darauf achten sollst, wie Du dein Leben ausrichtest und führst!
Der Bezirksevangelist Th. Zisowski ging in seinem Mitdienen darauf ein, dass Menschen es oft vollbringen, den höchsten und den tiefsten Punkt ihres Hauses „zuzumüllen“. Er berichtete, dass er ein „Ausmisten“ gerade selber hinter sich gebracht habe und nun davon berichten könne, dass der „Schrott“ ja oft aus Dingen besteht, die einmal wertvoll und wichtig für einen waren, nun aber seit Jahren in einer Ecke vor sich hin gammeln! Auf genau das sind wir z.B. in der „Gott-Schrott-Stunde am Samstagmorgen eingegangen. Es ist ja nicht so, dass der „Schrott“ immer nur wertlos, falsch, unsinnig oder schadhaft ist. Erst in der vergleichenden Perspektive, nach der jeweiligen Zeit stellt sich heraus, was gut und was schlecht ist! Ich liebe „Dr. House“ und sehe diese Sendung furchtbar gerne. Für sich betrachtet kein „Schrott“, wenn es meiner Entspannung und meinem Amüsement dient – wenn ich dafür aber die Jugendstunde sausen lassen schon!
Wir kamen in der „Gott-Schrott-Stunde“ zu dem Ergebnis, dass die Bewertung, was „Schrott“ ist, zum einen sehr individuell – wie unser Glauben durch seine persönlichen Erkenntnisse, Erlebnisse etc. – ist, zum anderen aber auch nach dem „Gottwohlgefälligkeits-Rezept“ (siehe Punkt 2) – wie unser Glauben mit seiner grundlegenden Lehre – einer gemeinsamen Basis und Orientierungshilfe mit einer klaren Prioritätenliste bedarf! Das war dann der Gottesdienst allein schon im Motto!
Der Gottesdienst hat die vielen Erlebnisse und Erkenntnisse der MTF – nicht nur aus den „Glaubensmomenten“ (siehe Punkt 2), sondern auch aus den vielen spaßigen Momenten (siehe Punkt 1) – so wunderbar umrahmt und vertieft:
-          Wir Jugendlichen gehen mit vielen Dingen des Lebens unbefangener und großzügiger um! Ich denke da immer an die „spaßig“ gemeinten Einwürfe von Sven aus der Gemeinde G.: „Hätten wir das früher so gemacht, hätte es ein Gespräch mit dem Ältesten gegeben!“, die uns klar zeigen, dass wir das große Glück und Privileg haben, unseren Glauben sehr freudig und offen, aber eben auch sehr tiefgehend und „weise“ leben zu können. Immer nur darauf achten, dass rechte Maß zu halten und nicht maßlos zu werden –siehe BezAP Schneider: „Wir (auch wir Jugendlichen) kennen doch den Weg (und auch das, was uns eigentlich schadet).“
-          Der Bezirksälteste berichtet von „der Schale der Habgier“ die niemals voll würde, egal wie viel man hineinwirft! Außerdem erzählte er von dem KiGo, in dem der Apostel zur Vergebung sagte, dass der Junge, der mit dem Gesangbuch einen anderen geschlagen hatte, gleich zum Abendmahl nach vorne gehen würde und jeder ihn sehen könne, aber er nicht sagen würde, wer es genau sei! Der liebe Gott handele eben auch so: er führt niemanden vor, entblößt niemanden.
-          Bezirksevangelist Heckmann sprach von seinem Freund Siegfried und seiner „Fassadenbeziehung“ und mahnte eindringlich, nicht ein „Fassadenglück“ aufzubauen, sondern ehrlich und offen miteinander umzugehen. Es geht nicht um „neuapostolisch korrektes Verhalten nach außen hin“, sondern ein liebevolles, gottwohlgefäliges Umgehen miteinander und das auch ruhig mit allem Spaß der dazugehören kann. Dann kriegt man nicht nur ein Gespräch mir dem Bezirksältesten, dann kommt er mit beiden Bezirksevangelisten sogar zum Gottesdienst der MTF, um uns, ja DIR und mir, mitzuteilen, wie sehr sie uns wertschätzen!
-          Der Bezirksälteste sprach von der rechten Ausrichtung (siehe Punkt 3) zu einer weisen Lebensführung! In unserem Jugendkreis können wir wahrlich sagen, hängen Alter und Weisheit nicht zusammen – schon bei unseren Jüngsten – ich erinnere an Daniel und Nadja und auch an Dennis aus der Gemeinde R. (der zur Abendandacht Orgel spielte, obwohl er erst etwas anderes vorhatte) – finden wir diese Weisheit – und die ist mit Sicherheit keine Fassade!
-          Der Bezirksevangelist Zisowski sprach davon, dass „Google“ oft mehr von uns weiß, als unser engste/r Freund/in, Partner/in usw. und fragte, was weißt Du von/über deinen Nächsten, deinen Mitjugendlichen (ich gehe darauf besonders noch einmal in Punkt 6 ein), wie es ihnen geht und, dass es nicht passieren darf, dass wir aus dem Drang nach Events, aus Null-Bock heraus oder aus Spaß anderen Menschen oder uns selbst (!) Schaden zufügen. In den Leitgedanken wurde das folgendermaßen auf den Punkt gebracht: „Bei allem jugendlichen Drang und bei allem Streben nach Selbstentfaltung und Selbstbestimmung darf dies (Verantwortung vor Gott und den Menschen UND die WIEDERKUNFT CHRISTI) nicht vergessen werden.
-          Weiterhin sprach der Bezirksevangelist Zisowski davon, dass wir durch ein solches Entrümpeln Platz schaffen sollen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und uns nicht an alten, vormals wertvollen, nun aber eben wertLOSEN Schrott festhalten. Das war dann unser Motto, wie es ständig wieder im Gottesdienst auftauchte!
Dazu ein kurzer Zirkelschluss noch einmal zum Motto:
Es heißt da ZUERST „mehr Gott“ und DANN ERST „weniger Schrott“! Mir ist da was aufgefallen. Ich wohne alleine und meist ist das Erste, was ich zuhause tue, den Fernseher oder das Radio einzuschalten, damit das nicht so „alleine und still“ zuhause ist. Manchmal surfe ich während des Essens sinnlos im Internet oder guck mir irgendeinen Blödsinn im Fernsehen an. Oft lass ich mich durch ICQ und Co. vom Lernen ablenken, Youtube „hindert“ mich oft Samstagsabends daran, früh ins Bett zu gehen, um am Sonntag ausgeruht zu sein. Für sich genommen eigentlich kein „Schrott“, oder? Doch! Aber wie schwer fällt es, diesen „Schrott“ zu lassen, man ist so eingefahren in seinen Gewohnheiten! DAS MOTTO ZEIGT UNS WIE!!!
Das Interessante ist nämlich, dass es nicht wie im „normalen Leben“ erst einmal gilt, Platz im Regal zu schaffen, „Schrott“ wegzuwerfen, um Neues hinstellen zu können, sondern, dass man, wenn man nur ERSTEINMAL mehr Gott in sein Leben lässt, automatisch weniger „Schrott“ macht.
Ich sitze nun seit ca. 3 Stunden an diesem Artikel – es sollte ein Kurzbericht werden :-O –, habe schon vorgestern Abend fast 2 Stunden die MTF Revue passieren lassen und mir Notizen gemacht und stelle nun fest, dass ich schon bei der 10. Seite bin :-O! Und ich merke, wie gut mir das tut und ich gar nicht merke, dass ich hier alleine sitze, es total still ist oder dass es mir gar an den sonst nebenbei laufendem Fernsehprogramm „mangelt“!
Wenn wir also nun – nicht wie bei einer Diät oder sonst was verkrampft versuchen, „Gewohnheiten“ und „Schrott“ aufzugeben und dann einen „Mangel“ spüren, sondern „einfach“ erst einmal „mehr Gott“ in unser Leben lassen, dann löst das „weniger Schrott“ erst gar keinen „vermeintlichen Mangel“ aus, sondern führt von alleine zu mehr Freunde und Entspannung! Das ist das Schöne am Werk Gottes: wie Jesus sagte: „Euren Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch dazu!“. Wer den Weg dann geht, zum Bahnhof läuft, findet sich dann „fast automatisch“ auf der richtigen Schiene wieder, die weg vom „Schrott“ und hin zu „Gott“ führt! Und dann treffen wir uns vielleicht auch – wie Bezirksevangelist Zisowski ankündigte – in der nächsten JugendchorprobeJ!
Zu 6) Das „You-geln“
Der Gedanke von Bezirksevangelist Zisowski, dass Google mehr über den Menschen weiß, als der engste Vertraute, hat mich nicht mehr losgelassen!
Ich habe mich gefragt, was weißt Du eigentlich alles über Deine Mitjugendlichen und zwar - nicht was ihn vorführt, entblößt (wie in der Erzählung vom Bezirksältesten aus dem KiGo), sondern was zeigt, dass Du aufrichtiges Interesse an Deinem Nächsten hast.
Länger habe ich mir die Bilder der „Bochumer Nacht“ sowie der letzten MTF auf der o-team-Seite angeschaut und teilweise gestaunt, wer da schon alles mit dabei war!
Der zweite Gedanke, der mich nicht mehr losließ, war der von Bezirksevangelist Heckmann, dass ein jeder von uns, ja auch DU, seinen Teil zu der Wohlfühlatmosphäre beitragen kann. IMMER und IMMER wieder („7 mal 70 mal“) auf Deine Mitjugendlichen zugehen, ANBIETEN und auch wenn nichts „zurückkommt“, nicht aufzugeben!
Ich habe mich dann hingesetzt und spontan „geyou-gelt“: einmal alles aufgeschrieben, was mir spontan von der MTF zu einzelnen Jugendlichen, aus den vielen Gesprächen, Aktionen usw. noch einfällt.
Warum „You-geln“?
Nun zum Einen ist jedem von uns der Begriff „Googeln“ für das Recherchieren, Herausfinden, „Schlauer-werden“ bekannt und daher – eben auch aus dem Gottesdiensterleben – habe ich den Begriff entlehnt. Gerade als ich für das Morgengebet am Samstag noch nach „Gebetszetteln“ suchte, erfuhr ich von einigen Jugendlichen, was ihnen auf der Seele liegt!
Das „You“ im „You-geln“ kann zum Einen für „Youth“ – eben Jugend – stehen, der Kreis in dem wir diese 4 tollen Tage erlebt haben. Zum Anderen kann es aber auch für „YOU“ = „DU“ stehen, denn DU trägst zu diesem tollen Kreis allein schon durch Deine Anwesenheit bei, DU gibst diesem Kreis ein wunderbares Gepräge, DU bereicherst diesen Kreis durch Deine Anwesenheit und aktive Teilnahme!
Textfeld: MTF 2010: 67 Jugendliche...Textfeld: MTF 2007: >100
Jugendliche...Und nur DU kannst anfangen, z.B. durch den „genialen Selbstreflexionsbogen“, DEIN eigenes Leben mehr zu Gott und weniger zum „Schrott“ hin auszurichten.
Ich schreibe jetzt – nachdem ich mich verabschiedet habe:-P – einfach alle meine „You-gel-Ergebnisse“ hintenan – die sind sicher nicht vollständig und keiner, der nicht genannt ist, möge sich da vergessen fühlen. Aber ich war schon sehr erstaunt darüber, was und wer alles noch so wach wurde!
In diesem Sinne möchte ich mich bei JEDEM von Euch, ja ganz speziell bei DIR für deine Teilnahme und diese 4 tollen Tage bedanken!!!
Ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächste MTF!
Liebe Grüße
der Toby

„You-gel“ – Ergebnisse:
1)      Katrins glücklichster Moment war ihr Jahr in Amerika
2)      Ines möchte berühmt werden, damit man weiß, dass es sie gibt (jetzt bist Du’s;-))!
3)      Tobi interessiert sich dafür, was Männer und Frauen jeweils besser können
4)      Mika trinkt gerne die 3L-Flasche Energy-Drink, was seinen Vater nicht stört, dafür aber seine Mutter
5)      Valerie und Krissy können mit Spielkarten herausfinden, wen sie später heiraten und was der Vorsteher dazu sagen wird!
6)      Robin hat am Mittwoch, den 19. Mai seine praktische Fahrprüfung und schreibt am Donnerstag eine Klausur
7)      Sven kürzt beim Joggen gerne ab und FÄHRT (!) dann mit dem Auto die Bildzeitung holen, um dann vom Parkplatz gejoggt zu kommen, dass man denk, er wär gelaufen;-)
8)      Daniel verabschiedet sich mittwochs um 18Uhr von seinen Freunden auch wenn die mosern, um zum Gottesdienst zu gehen und tut das auch gerne!
9)      Dirk S. mag es nicht, wenn seine Frau an den Steckverbindungen vom Licht „spielt“ und bittet sie dann, damit zu warten, bis er wieder da ist.
10)   Nadja hat ihrer Brieffreundin von der Kirche erzählt und nun geht die auch zur Kirche, obwohl sie und ihre Familie vorher „nichts mit Kirche am Hut hatten“.
11)   Jenny mag keine Horrorfilme und fragt sich, wer sich sowas ausdenken kann.
12)   Dannys Bibeltipp kommt von Tobi und ist das Lukasevangelium.
13)   Hendrik kann prima einen „Psycho“ spielen, sein Bibeltipp ist das Lukasevangelium und das hat er von Danny, außerdem hat er einen Industrieroboter programmiert.
14)   Max liebt Schokorosinen.
15)   Carina hat ihren zweiten Anlauf auf das Jura-Staatsexamen mit Hilfe der „richtigen Ausrichtung“ durch die positiven Erinnerungen an den EJT gemeistert.
16)   Nico hat Carina das EJT-Tuch in den Rucksack gesteckt, damit sie sich an die schöne Atmosphäre am EJT erinnert.
17)   Janina geht im Snoopy-Pyjama in Rheine um 23:00 Uhr nach McDonalds und setzt so Trends.
18)   Philipp durfte schon mit 6 Jahren ans Steuer und hat so Rentner am Fußgängerüberweg zum Staunen gebracht.
19)   Tom bewirft sich selbst mit Wasserbomben.
20)   Lauras rote Brille steht auch Lara gut.
21)   Den „Neuapostolen scheint die Sonne aus’m A****“, hat Calli von einem Radfahrer erfahren.
22)   Carmen mag keinen roten Saft :-O
23)   Ann Kristin macht einen Akupunkturkurs
24)   Leonie und Isabell konnten beweisen, dass sie keine „Diven“ sind, sondern richtig „knorke“ und sich töfte mit den Körber-Brüdern verstehen.
25)   Ein paar Jungs beweisen, dass ein Zimmer nicht nur Tierpark heißen, sondern auch so riechen kann ;-)
26)   Dirk und Dirk sind prima Könige
27)   Dirk S. kann prima ausweichen und joggen
28)   Philipp sieht gerne SAW
29)   Zwei Lisas machen gerade Abi
30)   Auch Toni, Calli, Svenja, Nico und Carina mögen Mayo auf Mortadella!!
31)   Dirk J. hat jetzt die Profilsuche auf o-team.de kennengelernt, weil er alle September-Geburtstagskinder herausfinden sollte.
32)   Manu dachte, dass das Spiel zwischen Bayern und Bremen knapper ausgeht.
33)   Leonie lernt öfter Französisch auf der MTF
34)   Franzi wohnt zur Zeit in Aachen
35)   Rabea hat endlich einen Ausbildungsplatz bei einem Allgemeinmediziner
36)   Frau Balki findet, dass die BOCHUMER JUGEND eine echt tolle Truppe ist (finden wir auch!)
37)   Jan und Nils aus Taunusstein können prima Loriot-Sketche aufführen.
38)   Jan fürchtet sich außerdem vor „Männern mit Kapuze“ in dunklen Gängen
39)   Nils knöpft gerne mal seine Jacke falsch
40)   Tim S. hat donnerstags seinen härtesten Unitag, freitags schneidet er lange beim Radio Musik, dafür pennt er montags und dienstags gerne länger
41)   Isabell spricht gerne am Handy mit Mandy und trinkt fast nur Cola, mag aber sonst nur wenig Süßigkeiten
42)   Dominik will seinen blauen A-Klasse-Mercedes verkaufen
43)   Julia Pech hat Glück mit MAN
44)   Maike aus Essen hat auf der MTF die Traumnovelle gelesen
45)   Lara wird gerne massiert, außerdem musste sie am Sonntag mitjoggen, weil sie eine Wette verloren hatte.
46)   Dirk S. war bei der Bundeswehr Fahrer des Kommandanten und hatte montags frei.
47)   Dirk V. war wie Dirk S. in seiner Bundeswehrzeit bei der Instandhaltung und so nah an seinem Wohnort stationiert, dass er immer zuhause schlafen konnte.
48)   Tewes ist in der 12. Klasse und war mit seinem Bruder dabei
49)   Krissy hat Angst vor Spinnen
50)   Lisa joggte am Sonntagmorgen im Schlafanzug mit und konnte gut mithalten.
51)   Sven wollte gerne den großen Bleistift beim Schrottwichteln haben
52)   Anette ist sicherheitshalber schon einmal mittags alleine gejoggt, um morgens besser mitzukommen
53)   Tim hat mit Marvin schon zusammen Pizza gefrühstückt.
54)   Natascha konnte erst am Samstag nachkommen, weil sie arbeiten musste.
55)   Lisa sucht sogar Sachen, die sie eigentlich in der Hand hält und ärgert sich über ihre Zerstreutheit.
56)   Tim kann beim Völkerball extrem hoch springen und gut ausweichen.
57)   Jacky trägt gerne knallige rosafarbene Jogginganzüge.
58)   Dennis ist der „Generalmusikdirektor“ an der Hochzeit von Melanie und Henning
59)   Anna kann gut Pokern und wartet darauf, dass sie Tims Zimmer „erbt“
60)   Denise trägt schon lange Kontaktlinsen
61)   Daniel stand beim Völkerball gerne genau in der Eckbegrenzung und hat so die Gegner verwirrt, außerdem kann er dirigieren.
62)   Und was „you-gelst“ Du noch???

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